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Bielefeld: Verkehrsunfall auf BAB2, schwere Verletzungen und ein Todesopfer

Am 17.10.2026 ereignete sich auf der BAB2, Richtungsfahrbahn Dortmund, ein schwerer Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen. Drei Personen wurden schwer verletzt und eine Person erlag ihren Verletzungen vor Ort.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

Am 17.10.2026, um 00:15 Uhr, ereignete sich auf der BAB2, in Richtung Dortmund, zwischen den Anschlussstellen Herford-Bad Salzuflen und Ostwestfalen-Lippe ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt und eine Person kam ums Leben.

Nach den ersten Informationen stießen zwei Autos (VW Golf und Mercedes-Benz) und ein polnischer Kleintransporter (Renault) aus bisher ungeklärter Ursache zusammen und kamen schwer beschädigt auf der Fahrbahn der BAB 2 zum Stillstand. Ein weiteres Auto (Audi) kollidierte mit den auf der Fahrbahn liegenden Fahrzeugteilen und wurde leicht beschädigt.

Der 30-jährige Fahrer des VW Golf aus Bad Salzuflen wurde bei dem Unfall tödlich verletzt und erlag seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort. Der 26-jährige Fahrer des Mercedes-Benz aus Gütersloh und seine 26-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Gütersloh, wurden schwer verletzt, ebenso wie der 20-jährige polnische Fahrer des Kleintransporters. Sie wurden von Rettungskräften mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die 22-jährige Fahrerin des Audi aus Schloß Holte-Stukenbrock blieb unverletzt.

Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Bielefeld wurde hinzugezogen.

Während der Unfallaufnahme, der Bergungsarbeiten und der Reinigung der Fahrbahn war die BAB 2 in Richtung Dortmund vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Herford-Bad Salzuflen umgeleitet. Um 12:29 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.

Der entstandene Sachschaden bei dem Verkehrsunfall beläuft sich auf ca. 40.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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