Die Polizei Bielefeld warnt vor Betrug im Internet. Ein Bielefelder wurde emotional unter Druck gesetzt und um Geld gebeten, nachdem er online eine Person kennengelernt hatte.
Bielefeld: Vorsicht vor Love-Scamming

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Die Polizei Bielefeld warnt vor gefälschter Zuneigung im Netz. Betrüger versuchen, Verliebte auszunehmen.
Ein Einwohner von Bielefeld erstattete am Dienstag, den 03.03.2026, bei den Behörden Anzeige. Er hatte im Februar über eine Online-Dating-Plattform eine Person kennengelernt, die behauptete, eine Frau aus Frankreich zu sein. Nachdem es der Person gelungen war, durch Online-Kommunikation eine emotionale Verbindung zum Bielefelder aufzubauen, stellte sie fest, dass sie dringend Geld für eine Autoreparatur brauchte. Der Betrüger setzte den Bielefelder unter Druck, bis er den geforderten Geldbetrag überwies. Später stellte der Bielefelder fest, dass die ihm zugesandte Rechnung für die angebliche Autoreparatur gefälscht war. Die Betrüger baten mittlerweile um weitere Geldüberweisungen, woraufhin der Bielefelder Anzeige bei der Polizei erstattete.
Achtung: Seien Sie bei Geldforderungen immer skeptisch! Love-Scamming-Betrüger bauen zuerst eine emotionale Bindung mit falscher Zuneigung auf, um dann aufgrund angeblicher finanzieller Notlagen um Geld zu bitten. Überweisen Sie kein Geld!
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur 21181 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2072 in 2022 und 2159 in 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








