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Bielefeld: Warnung vor Fake-SMS von der Bank

Die Polizei Bielefeld warnt vor gefälschten SMS und E-Mails, die Passwörter und Kontodaten stehlen wollen. Seien Sie vorsichtig und öffnen Sie keine verdächtigen Links!

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Die Bielefelder Polizei warnt vor gefälschten SMS und E-Mails, die scheinbar von Ihrer Bank stammen.

Am Samstag, dem 07.03.2026, erhielt eine Einwohnerin von Bielefeld gegen 22:30 Uhr eine SMS, die offensichtlich von ihrer Bank kam. Nachdem sie die betrügerische Nachricht geöffnet hatte, wurde sie auf eine Website weitergeleitet, die vom Design her der Seite ihrer Bank ähnelte. Dort wurde sie aufgefordert, ihre Anmeldedaten einzugeben, was sie jedoch nicht tat.

Wie bereits berichtet, erstattete ein Bielefelder eine Strafanzeige, nachdem er am Montagabend, dem 16.02.2026, eine E-Mail erhalten hatte, die angeblich von seiner Bank stammte. In dieser E-Mail wurde behauptet, dass der Bielefelder seine Daten verifizieren solle. Er öffnete den Link in der gefälschten E-Mail und gab die geforderten Daten – Namen und Telefonnummer – ein. Daraufhin erhielt der Bielefelder einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, der unter Verwendung von Spoofing (technische Manipulation) von der Telefonnummer der Bankfiliale aus anrief. Der Betrüger überredete den Bielefelder zur Freigabe von Geräten per TAN, um Transaktionen freizugeben, die die Betrüger selbst in Auftrag gegeben hatten. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6219860

Die Polizei warnt:

Durch Fake-SMS und Fake-E-Mails werden Opfer auf gefälschte Websites geleitet, mit denen die Betrüger versuchen, die Passwörter und Kontodaten ihrer Opfer zu erhalten (Phishing). Seien Sie bei SMS und E-Mails vorsichtig, insbesondere wenn sie zu ungewöhnlichen Zeiten eingehen, und öffnen Sie keine Links, wenn Ihnen die SMS oder E-Mail verdächtig erscheint. Seien Sie vorsichtig bei unpersönlichen Anreden wie „Sehr geehrter Kunde“!

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21.181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7.667 im Jahr 2022 auf 8.126 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6.623 im Jahr 2022 auf 7.062 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 4.726 männlich, 2.336 weiblich und 2.159 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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