Tankstellenmitarbeiter stoppt Betrug an Bielefelderin. Frau wollte 500 Euro in Geschenkkarten investieren für Mann, den sie über soziale Medien kennengelernt hat.
Bielefeld: Warnung vor Love-Scamming

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Stadtgebiet- Am 24.05.2026 konnte ein aufmerksamer Mitarbeiter einer Tankstelle einer Bielefelderin helfen, weiteren Schaden zu verhindern. Sie war Opfer von Love-Scamming geworden.
Am Sonntagabend alarmierte der Mitarbeiter die Polizei zur Stieghorster Straße, da eine Frau beabsichtigte, Geschenkkarten im Wert von 500 Euro zu erwerben. Die Bielefelderin erklärte den Beamten, dass sie die Karten einem Mann über einen Messaging-Dienst schicken wollte. Sie hatte den Mann über soziale Medien kennengelernt und führte nun eine Liebesbeziehung mit ihm. Bereits am Tag zuvor hatte sie ihm Geschenkkarten geschickt.
Love-Scamming ist eine Form des Betrugs, bei der die Täter in sozialen Medien und auf Dating-Plattformen mit gefälschten Profilen agieren. Zuerst bauen die Täter Vertrauen zu ihrem Opfer auf, um sie dann mit fingierten Notfällen um ihr Geld zu bringen.
Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie um Geld gebeten werden. Überweisen Sie kein Geld an Personen, die Sie nie persönlich getroffen oder kennengelernt haben!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch hinter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








