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Bielefeld: Wütender Autofahrer verletzt Motorradfahrer

Ein Autofahrer verursacht Sturz eines Motorradfahrers wegen Unstimmigkeiten in der Fahrweise. Der Motorradfahrer erleidet leichte Verletzungen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Jöllenbeck – Ein Fahrer brachte am Donnerstag, 23.07.2026, einen Motorradfahrer zu Fall, weil er mit der Art und Weise des Fahrens nicht einverstanden war. Der Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Um 10:30 Uhr fuhr ein 47-jähriger Mann aus Halle mit einem Kia Sorento auf der Dorfstraße in Richtung Jöllenbecker Straße und stand vor der roten Ampel im Stau. Ein 64-jähriger Motorradfahrer aus Verl entschied sich, nicht im Stau zu warten, und überholte mit seiner Suzuki eine Querungshilfe in Höhe der Straße im Hage auf der linken Seite. Als er aufgrund des Verkehrs bremsen musste und sich vor einem Kia Sorento wieder einfädeln wollte, hinderte der 47-jährige Autofahrer ihn daran. Der Kia-Fahrer lenkte weiter nach links, drängte den Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Suzuki SV 650.

Durch den seitlichen Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer. Der Kia-Fahrer stieg aus und schlug dem 64-Jährigen gegen den Helm. Der Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen. Sein Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Der Kia-Fahrer informierte die gerufenen Polizisten darüber, dass ihn das Fahrverhalten des Motorradfahrers wütend gemacht habe. Er war sich jedoch bewusst, dass sein Verhalten nicht korrekt war. Der Führerschein des Kia-Fahrers wurde eingezogen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der vorsätzlichen einfachen Körperverletzung verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle gemeldet (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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