Ein Transporter mit 54 Prozent Überladung gestoppt. Bußgeld von 235 Euro und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister drohen.
Bielefeld: Zu viel Sand – über 50 Prozent überladen

Bielefeld (ost)
Ein Polizist auf einem Motorrad des Verkehrsdienstes der Polizei stoppte am Freitagmorgen, 17.04.2026, einen Transporter mit einer Ladung Sand in der Lerchenstraße in Bielefeld-Mitte.
Während der Überprüfung um 09:20 Uhr ergab sich für den Beamten der Verdacht auf eine Überladung des Renault Master. Ein 25-jähriger Mitarbeiter einer Firma aus Gütersloh transportierte so viel Sand auf der Ladefläche des Transporters, dass die große Last deutlich an der Hinterachse erkennbar war. Es bestand die Gefahr, dass das Fahrverhalten beeinträchtigt und der Bremsweg verlängert werden könnte.
Die Fahrzeugwaage zeigte ein Gewicht von fast 5.400 Kilogramm an, obwohl das zulässige Gesamtgewicht des Transporters 3.500 Kilogramm beträgt. Somit war der Renault um fast zwei Tonnen überladen.
Nach Abzug eines Toleranzwerts ergab sich eine Überladung von 54 Prozent, was bedeutete, dass der 25-Jährige nicht weiterfahren durfte. Ein Teil der Ladung musste zuerst abgeladen werden. Gemäß dem Bußgeldkatalog erwarten ihn und den 28-jährigen Halter des Transporters Bußgelder in Höhe von 235 Euro und ein Punkt im Flensburger Fahreignungsregister.
Es wird daran erinnert, dass das Leergewicht des Fahrzeugs mit allen transportierten Gewichten das zulässige und maximale Gesamtgewicht nicht überschreiten darf. Das bedeutet, je mehr Gewicht sich durch die beförderten Personen oder Anbauteile am Fahrzeug – wie Kisten oder Werkzeuge – ergibt, desto weniger darf das Ladungsgewicht sein.
Quelle: Presseportal








