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Bielefeld: Zwei Unfälle mit schwer verletzten Radfahrern

Autofahrer übersahen Radfahrer beim Abbiegen, verursachten schwere Verletzungen. Einer flüchtete vom Unfallort, der andere wurde identifiziert und gab an, den Zusammenstoß nicht bemerkt zu haben.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Mitte – Am Dienstag, 18.08.2026, wurden zwei Radfahrer beim Abbiegen von Autofahrern übersehen. Aufgrund der Kollisionen erlitten sie schwere Verletzungen. Ein Autofahrer flüchtete zunächst vom Unfallort.

Um etwa 14:10 Uhr fuhr eine 53-jährige Bielefelderin mit einem Ford EcoSport auf der Herforder Straße stadtauswärts. Als sie rechts in die Ziegelstraße abbiegen wollte, übersah sie einen 38-jährigen Bielefelder, der auf dem Radweg in die gleiche Richtung fuhr. Der Radfahrer stürzte durch den Zusammenstoß und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 17:15 Uhr bog ein VW Tayron von der Lohbreite in Richtung Otto-Brenner-Straße nach rechts auf die Heeper Straße ab. Dabei übersah der Fahrer einen 24-jährigen Radfahrer aus Bielefeld, der in dieselbe Richtung unterwegs war, aber die Kreuzung überqueren wollte. Der 24-Jährige erlitt schwere Verletzungen durch den Zusammenstoß.

Der 24-Jährige machte ein Foto von dem Auto, das weiterfuhr, und beschrieb dem Polizisten den Fahrer. Im Rahmen der ersten Untersuchungen konnte der Fahrer identifiziert werden. Er gab an, den Zusammenstoß nicht bemerkt zu haben.

Beide Autofahrer müssen sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall verantworten. Gegen den VW-Fahrer besteht zudem der Verdacht der Unfallflucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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