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Billerbeck: Einbrecher fesseln Hausbewohner

Unbekannte drangen in Privathaus ein, fesselten Bewohner und raubten Schmuck und Bargeld. Opfer konnte sich befreien und Polizei informieren.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Bislang unbekannte Verdächtige brachen am Mittwoch (18.03.) um 04:00 Uhr in ein Privathaus in der Haugen Kamp Straße in Billerbeck ein. Sie forcieren die Eingangstür und durchsuchten das Haus. Im Schlafzimmer trafen sie auf den 88-jährigen Bewohner, der durch Geräusche alarmiert wurde, und fesselten ihn. Mit einem im Haus gefundenen Schlüssel öffneten sie dann einen Safe und stahlen Schmuck und Bargeld in unbekannter Höhe.

Gegen kurz vor 06:00 Uhr konnte sich der Billerbecker aus seiner Fesselung befreien und die Polizei selbstständig informieren. Er wurde bei der Tat leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Die Täter sind nach ersten Erkenntnissen drei Männer, die bisher nicht näher beschrieben werden können. Sie flohen vom Tatort in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, war erfolglos.

Die Kriminalpolizei sicherte am Tatort Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 02541-14201 bei der Polizei in Coesfeld zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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