Die Feuerwehr wurde zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen, bei dem ein Chevrolet Sparks frontal mit einem Lkw kollidierte. Der Fahrer des Pkw wurde lebensgefährlich verletzt, während der Lkw-Fahrer einen Schock erlitt und zwei weitere Fahrer bei einem Folgeunfall leicht verletzt wurden.
Birgden: Verkehrsunfall auf B56n mit vier Verletzten

Gangelt/Selfkant (ost)
Heute Morgen um 5:38 Uhr wurde die Feuerwehr Gangelt zusammen mit der Feuerwehr Selfkant, dem Rettungsdienst im Kreis Heinsberg (RDHS) und der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 56 n alarmiert. Um 5:30 Uhr fuhr ein Fahrer mit einem Chevrolet Sparks mit belgischem Kennzeichen auf der Bundesstraße 56 n von Heinsberg kommend in Richtung Niederlande. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Lkw. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Zunächst wurde gemeldet, dass der Unfall zwischen den Ortschaften Gangelt und Birgden stattgefunden habe, weshalb die Feuerwehr Gangelt zunächst alarmiert wurde. Der Rettungsdienst vor Ort korrigierte jedoch die Lage auf das Gebiet der Gemeinde Selfkant, so dass auch die Einheiten Höngen-Saeffelen und Millen-Tüddern der Feuerwehr Selfkant zur Unterstützung ausrückten. Während der Rettungsdienst den lebensgefährlich verletzten Fahrer behandelte, bereiteten die Feuerwehreinheiten die technische Rettung vor. Das Dach des Pkw wurde mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt, um den Fahrer schonend zu retten. Anschließend wurde der Fahrer mit dem Rettungshubschrauber Christoph Dortmund in ein Krankenhaus der Maximalversorgung gebracht.
Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und wurde mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Staus kam es wenige Meter vor der Unfallstelle zu einem weiteren Verkehrsunfall, bei dem zwei Pkw kollidierten. Die Fahrer erlitten leichte Verletzungen und benötigten medizinische Hilfe. Die Feuerwehreinheiten betreuten die Fahrer bis zum Eintreffen weiterer Rettungsmittel. Auch diese beiden Fahrer wurden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße 56n musste für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden, während die Rettungs- und Bergungsarbeiten liefen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








