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Birkesdorf: Radfahrerin leicht verletzt, Unfallverursacher flüchtet

Eine Radfahrerin wurde durch einen Lieferwagen zu Fall gebracht und leicht verletzt. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort und wird gesucht.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Bei einem Vorfall mit einem Lieferwagen stürzte gestern Nachmittag (29.07.2025) gegen 15:40 Uhr eine Radfahrerin und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Verursacher des Unfalls setzte seine Fahrt fort, ohne gestört zu werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Während des Unfalls fuhr eine 62-jährige Radfahrerin aus Langerwehe mit ihrem E-Bike auf dem gemeinsamen Fußgänger- und Radweg der Birkesdorfer Straße in Richtung Hoven. In der Nähe der Hausnummer 5 stand ein Lieferwagen halbseitig auf dem Weg und fuhr an, als sich die Radfahrerin näherte. Der Fahrer des Transporters lenkte sein Fahrzeug so, dass die Radfahrerin ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dabei berührte sie den Randstein und stürzte. Sie verletzte sich leicht und musste zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Transporters fuhr anschließend weg, ohne seinen Pflichten nachzukommen.

Der flüchtige Unfallverursacher fuhr einen größeren Transporter in dunkelgrauer oder schwarzer Farbe mit polnischem Kennzeichen. Der Fahrer wird als männlich, ca. 40 – 50 Jahre alt und mit dunklen, kurzen Haaren beschrieben. Ein Strafverfahren wurde eröffnet.

Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zur Person oder zum Fahrzeug des flüchtigen Unfallverursachers haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02421-949 0 bei der Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 Unfälle außerorts (2,74%) und 6.889 Unfälle auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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