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Blasheim: Falsche Kennzeichen, Alkohol und ein Verkehrsunfall

In Blasheim wurde ein betrunkener Fahrer gestoppt, der falsche Kennzeichen an seinem Auto hatte. In Espelkamp verursachte ein Fahrer ohne Führerschein einen Auffahrunfall.

Foto: Depositphotos

Lübbecke, Espelkamp (ost)

(FW) Am Wochenende gab es in Blasheim einen Vorfall von Trunkenheit am Steuer. In Espelkamp ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem Fahrer, der keinen Führerschein hatte. In beiden Fällen waren die Fahrzeuge nicht korrekt zugelassen.

Am Samstag um etwa 13 Uhr bemerkten Einsatzkräfte einen Volkswagen und planten, ihn anzuhalten. Bei einer Kontrolle auf einem Tankstellengelände an der Hauptstraße stellten die Polizisten mögliche Alkoholisierung bei dem 29-jährigen Fahrer fest. Der Mann aus Preußisch Oldendorf unterzog sich einem Atemalkoholtest, der positiv ausfiel. Daraufhin wurde ihm in der Wache Lübbecke eine Blutprobe entnommen. Außerdem stellte sich bei der Überprüfung des Fahrzeugs heraus, dass keine gültigen Kennzeichen angebracht waren. Neben verschiedenen Anzeigen wurde auch der Führerschein des Fahrers eingezogen.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 16:30 Uhr in Espelkamp. Ein 44-jähriger Fahrer wollte mit seinem Peugeot in Richtung Hille fahren. Eine 32-jährige Opel-Fahrerin befand sich ebenfalls in dieser Fahrtrichtung. Es kam zu einem Auffahrunfall, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde. Die hinzugezogenen Beamten stellten fest, dass der Fahrer aus Espelkamp keinen Führerschein besaß. Außerdem waren keine gültigen Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht. Das Fahrzeug wurde von der Unfallstelle abgeschleppt und der Fahrer muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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