Ein Motorradfahrer versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, lässt sein Motorrad zurück und flieht zu Fuß.
Blasheim: Motorradfahrer flieht vor Polizei

Lübbecke (ost)
(FW) Die hiesigen Verkehrsermittler sind derzeit mit Ermittlungen zu verschiedenen Verkehrsverstößen beschäftigt, nachdem sich am Freitagabend der Fahrer einer Kawasaki bei einer Streifenfahrt der polizeilichen Kontrolle entziehen wollte.
Der Vorfall ereignete sich am späten Freitagabend gegen 22:00 Uhr auf der B65 im Stadtgebiet Lübbecke. Ein entgegenkommendes, teilweise mangelhaft beleuchtetes Motorrad mit zwei Personen fiel einer Streifenwagenbesatzung auf. Als die Beamten daraufhin kehrten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, beschleunigte der Zweiradfahrer offensichtlich und versuchte, sich durch eine schnelle Fahrt in Richtung Blasheim der Überprüfung zu entziehen. Während einer folgenden Verfolgungsfahrt durch den Bereich Blasheim, bei der auch Wohnstraßen und Nebenwege befahren wurden, ignorierte der Biker trotz eindeutiger Anhaltezeichen die polizeilichen Signale. Schließlich lenkte der Fahrer das Motorrad in die Schulstraße, verlangsamte kurz die Fahrt, sprang mit seinem Sozius von dem noch rollenden Fahrzeug und setzte die Flucht zu Fuß fort. Das Krad stürzte daraufhin zu Boden.
Während der 16-jährige Sozius im Rahmen der anschließenden Bereichsfahndung gefunden werden konnte, entkam der Fahrer. Der Jugendliche aus Preußisch Oldendorf erlitt leichte Verletzungen bei dem Vorfall, wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend ins Krankenhaus Lübbecke gebracht. Bei der weiteren Überprüfung vor Ort stellten die Beamten fest, dass das am Motorrad angebrachte Kennzeichen offensichtlich manipuliert worden war. Das Motorrad wurde beschlagnahmt. Die Fahndung nach dem Fahrer läuft derzeit noch.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter 0571 88660 telefonisch zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








