Zwei Personen bei Unfall auf B264 leicht verletzt, Straßensperrung für über zwei Stunden
Blatzheim: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten
Kerpen (ost)
Die B264 war für mehr als zwei Stunden gesperrt
Am Dienstagmittag (29. Juli) gab es einen Verkehrsunfall bei Kerpen, bei dem zwei Personen (eine 20-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann) leicht verletzt wurden. Die Verletzten wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße (B) 264 wurde von Polizisten an der Unfallstelle bis etwa 15.15 Uhr gesperrt.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr eine 20-jährige Opelfahrerin gegen 13 Uhr auf der B 264 von Blatzheim in Richtung Golzheim. Sie gab an, aufgrund eines technischen Problems am rechten Fahrbahnrand anhalten zu müssen und das Warnblinklicht eingeschaltet zu haben. Ein 18-jähriger Angehöriger, der zusammen mit einem 26-jährigen Mann in einem Ford hinter ihr fuhr, hielt ebenfalls an und schaltete das Warnblinklicht seines Wagens ein. Kurz darauf fuhr aus bisher ungeklärten Gründen ein 46-jähriger Mann mit seinem Auto auf das Fahrzeug des 18-Jährigen auf und schob es in den Opel. Bei dem Zusammenstoß erlitten die 20-Jährige und der 26-Jährige leichte Verletzungen.
Die alarmierten Polizisten nahmen den Verkehrsunfall auf, sicherten die Spuren und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Weitere Polizisten sperrten die B 264 ab dem Kreisverkehr an der B 477. Polizeibeamte aus Düren unterstützten die Sperrung aus Richtung Golzheim. Die beschädigten Autos wurden von Mitarbeitern eines Transportunternehmens abgeschleppt. Die Ermittlungen der Beamten des Verkehrskommissariats dauern an. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)