Nach einem Blitzeinbruch in Hagen nahm die Polizei in Recklinghausen drei Männer vorläufig fest, die gestohlenen Schmuck zum Verkauf anboten.
Blitzeinbruch in Juweliergeschäft, Festnahme von drei Tatverdächtigen in Recklinghausen

Hagen/Recklinghausen (ost)
Nach einem Einbruch durch Blitz in ein Juweliergeschäft in Hagen am Donnerstagmorgen (13.08.2026) wurden am Nachmittag in Recklinghausen drei Verdächtige vorläufig von Polizeibeamten festgenommen. (Ursprungsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30835/6332537) Die drei jungen Männer (18, 22 und 17 Jahre alt) betraten gegen 16 Uhr ein Juweliergeschäft in Recklinghausen-Süd und boten dem Händler Goldschmuck zum Verkauf an. Der Händler hatte bereits vom Blitz-Einbruch am Morgen in Hagen gehört und daher sofort seinen Kollegen in der Elberfelder Straße kontaktiert. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich bei dem angebotenen Schmuck um gestohlene Teile handelte. Der Juwelier aus Hagen informierte die Polizei, während der Ladenbesitzer in Recklinghausen die drei Männer nach ihren Ausweisen für den Kauf fragte. Daraufhin ergriffen sie die Flucht. Die parallel laufenden Ermittlungen des KK13 der Hagener Polizei hatten bereits Hinweise darauf ergeben, dass sich die Täter in Recklinghausen aufhielten. Beamten der Polizei Recklinghausen gelang es, die Verdächtigen bei einer sofortigen Fahndung in der Innenstadt von Recklinghausen zu stellen und vorläufig festzunehmen. Die Kriminalpolizei führt weitere Ermittlungen durch. (sen)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








