Schwerer Unfall mit mehreren Verletzten nach riskantem Überholmanöver auf der Lageschen Straße. Rettungshubschrauber im Einsatz, B 239 voll gesperrt.
Blomberg: Verkehrsunfall auf der B 239 zwischen Lage und Detmold

Lippe (ost)
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen (02.05.2026) um 8.35 Uhr an der Kreuzung der Lageschen Straße (B 239) mit der Westerfeldstraße. Ein 19-jähriger Fahrer eines Audi A6 aus Lage fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Detmold auf der B 239. An der Ampel an der Westerfeldstraße überholte er mehrere wartende Fahrzeuge, bevor er mit einer 62-jährigen Opel-Fahrerin kollidierte, die sich auf der Linksabbiegespur zur Westerfeldstraße befand. Der Audi-Fahrer überfuhr die Sperrfläche und prallte frontal mit dem wartenden Opel zusammen.
Die Feuerwehr musste Insassen aus dem Opel befreien, die bei dem Zusammenstoß eingeklemmt waren. Der 19-Jährige und drei Insassen des Opels erlitten schwere Verletzungen, der Beifahrer im Opel wurde leicht verletzt und die Fahrerin aus Blomberg lebensgefährlich verletzt. Rettungshubschrauber wurden gerufen, um die Schwerverletzten in Krankenhäuser zu bringen. Ein spezielles Verkehrsunfall-Team unterstützt bei der Unfallaufnahme. Die B 239 ist derzeit zwischen Ellernkrug (aus Richtung Lage) und Orbker Straße (aus Richtung Detmold) vollständig gesperrt – die Sperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern.
Es besteht die Möglichkeit, dass der Audi A6-Fahrer vor dem Unfall an einem illegalen Autorennen beteiligt war. Die Polizei bittet dringend um Zeugenaussagen zur Fahrweise des Fahrers oder anderer Fahrzeuge. Personen, die möglicherweise durch das Fahrzeug gefährdet wurden, sollten sich telefonisch unter (05231) 6090 bei der Polizei melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








