Nach Diebstählen aus Autos und einem Wohnmobil sucht die Polizei in Köln-Sürth nach einem verletzten Täter, der eine Blutspur hinterließ und noch nicht gefunden wurde.
Blutspur in Sürth, Polizei sucht Verletzten

Köln (ost)
Nachdem zwei Autos gestohlen wurden und ein Wohnmobil in Köln-Sürth am frühen Montagmorgen (3. August) aufgebrochen wurde, sucht die Polizei Köln nach dem mutmaßlich verletzten Täter und bittet um Zeugenhinweise.
Ein Bewohner alarmierte die Polizei gegen 9.30 Uhr, nachdem er Blut im Inneren seines Fiats entdeckt hatte. Vor Ort fanden die Beamten ein weiteres Fahrzeug, das ebenfalls blutverschmiert war, und folgten einer langen Blutspur, die von der Alten Kirchgasse über die Straße „In der Aue“ bis zum Tulpenweg (Höhe Hausnummer 18) führte und dort abrupt endete.
Aus Sorge um eine möglicherweise hilflose Person leiteten die Einsatzkräfte vergebliche Suchmaßnahmen mit einem Mantrailer-Spürhund und einer Drohne der Feuerwehr ein.
Bei den ersten Ermittlungen vor Ort ergab sich der Verdacht, dass der gesuchte Verletzte gegen 3.30 Uhr auch in ein Wohnmobil in der Alten Kirchgasse eingebrochen ist. Wie und womit sich der Mann dabei verletzt hat, ist derzeit noch unklar.
Aufnahmen von Überwachungskameras aus der Umgebung zeigen einen etwa 30 Jahre alten, hell gekleideten Verdächtigen mit dunklen Haaren und Vollbart, der einen dunklen Rucksack trug.
Das Kriminalkommissariat 74 fragt: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht, kann Hinweise zum Mann geben oder verfügt über weiteres Videomaterial? Hinweise werden unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








