Polizei verhaftet drei Tatverdächtige nach bewaffnetem Raub in Bocholt. Ermittlungen zu Hintergründen und möglichen weiteren Tätern laufen.
Bocholt – Fahndungserfolg nach Raubüberfall

Bocholt (ost)
Ort des Verbrechens: Bocholt, Im Königsesch;
Zeitpunkt des Verbrechens: 01.12.2025, 01.40 Uhr;
Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Fast-Food-Filiale in Bocholt in der Nacht zum Montag konnte die Polizei bei ihren Fahndungsmaßnahmen drei Verdächtige festnehmen.
Um 01:58 Uhr wurden mehrere Polizeiwagen zu einem Raubüberfall in eine Filiale in der Straße „Im Königsesch“ geschickt. Laut ersten Informationen betraten drei maskierte Täter die Filiale, bedrohten die vier anwesenden Angestellten mit einer Schusswaffe und einem Messer, fesselten sie mit Kabelbindern und raubten Bargeld und die Handys der Anwesenden. Danach verließen sie das Restaurant und flüchteten.
Während der sofortigen Fahndungsmaßnahmen fiel einer Polizeistreife im Stadtgebiet ein Auto auf, das von drei Männern besetzt war. Da die Beschreibung der Täter passte, wurde das Auto gestoppt und kontrolliert. Im Kofferraum fanden die Beamten eine Umhängetasche mit einer großen Menge Bargeld sowie weiteres Beweismaterial. Die drei Insassen wurden vor Ort vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug wurde beschlagnahmt. Auch Handys und Kleidung wurden als Beweismittel sichergestellt.
Die Ermittlungen dauern an. Die Kriminalpolizei untersucht derzeit die Hintergründe der Tat sowie mögliche weitere Tatbeteiligungen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 auf 9103. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Raubüberfällen verzeichneten – 12625 im Jahr 2023 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch auf einem besorgniserregenden Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während es im Jahr 2022 458 waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








