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Bocholt – Geldbörse entwendet

Ein Taschendieb hat unbemerkt eine Geldbörse in Bocholt entwendet. Der Verlust wurde im Kassenbereich eines Verbrauchermarktes festgestellt.

Foto: Depositphotos

Bocholt (ost)

Ort des Verbrechens: Bocholt, Friesenstraße;

Zeitpunkt des Verbrechens: 23.03.2026, zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr;

Ein Dieb hat unbemerkt eine Geldbörse in Bocholt gestohlen. Ein Kunde eines Supermarktes in der Friesenstraße bemerkte den Verlust seiner Geldbörse an der Kasse. Der Mann hatte sich am Montagmorgen zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr in dem Laden aufgehalten. Als er bezahlen wollte, war das Portemonnaie nicht mehr in seiner Jackentasche. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990 erbeten.

Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben. Sie nutzen gerne Situationen mit Gedränge für ihre kriminellen Machenschaften – eine schnelle Berührung oder ein kurzer Stoß fallen dort nicht so leicht auf. Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und möglicherweise die Ablenkung eines Komplizen, um an ihre Beute zu gelangen. Außerdem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Supermärkten ohne Videoüberwachung zuschlagen. Wer sich schützen möchte, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahren – am besten Geld und Papiere in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürteltaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Wertsachen sollten nie aus den Augen gelassen werden, auch nicht beim Einkaufen. Weitere Tipps und Informationen dazu finden sich unter anderem auf der Website https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/. (sb)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 auf 2.725. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1.633 auf 1.897 hoch. Von den Verdächtigen waren 1.175 männlich und 458 weiblich. 1.284 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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