Ein Taschendieb hat unbemerkt ein Portemonnaie in Bocholt gestohlen. Die Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Tipps zur Vorbeugung.
Bocholt – Geldbörse entwendet

Bocholt (ost)
Vorfallort: Bocholt, Welfenstraße;
Vorfallszeit: 26.03.2026, zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr;
Ein Dieb hat unbemerkt in Bocholt ein Portemonnaie gestohlen. Die Kundin eines Supermarktes in der Welfenstraße hatte es in ihrer Handtasche aufbewahrt. Als sie um 14.30 Uhr an der Kasse bezahlen wollte, bemerkte sie den Verlust. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Bitte wenden Sie sich an das Kriminalkommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990.
Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben. Sie nutzen gerne Situationen mit Gedränge für ihre kriminellen Aktivitäten – eine schnelle Berührung oder ein kurzer Stoß fallen dort nicht sofort auf. Die Diebe benötigen nur wenige Augenblicke und möglicherweise die Ablenkung eines Komplizen, um an ihre Beute zu gelangen. Außerdem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Supermärkten ohne Videoüberwachung tätig sind. Wer sich schützen möchte, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahren – am besten Geld und Ausweisdokumente in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürteltaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Wertsachen sollten nie aus den Augen gelassen werden, auch nicht beim Einkaufen. Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter anderem auf der Website https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/. (ao)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 wurden 1.897 Verdächtige erfasst, darunter 1.442 Männer und 455 Frauen. Von diesen Verdächtigen waren 1.520 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen jedoch nicht die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 39.519 Fällen lag.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








