Erfreuliche Bilanz nach Kontrollen in Stadtlohn: Keine Verstöße festgestellt, dennoch bleiben Kontrollen notwendig.
Bocholt: Polizei zieht Wochenbilanz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Kreis Borken (ost)
Am Sonntagmorgen in Stadtlohn konnte die Polizei eine erfreuliche Feststellung machen: Nach dem Ende des Dodgeball-Festivals kontrollierten Einsatzkräfte den abreisenden Verkehr. An den Ein- und Ausfahrtsstraßen lag der Fokus der Beamten auf möglichen Alkohol- und Drogenverstößen. Die Überprüfung ergab durchweg positive Ergebnisse: Alle kontrollierten Fahrer hielten sich an die Vorschriften. Es wurden keine Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen festgestellt.
Die Notwendigkeit solcher Kontrollen zeigt sich jedoch in der Bilanz für den gesamten Kreis Borken: In der vergangenen Woche hätten zehn Fahrten nicht stattfinden dürfen.
Insgesamt wurden zehn Verkehrsteilnehmer von der Polizei erfasst, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen. Ein Fahrer stand unter Alkoholeinfluss, neun weitere waren durch Betäubungsmittel beeinträchtigt.
Im Detail: Im Nordkreis identifizierte die Polizei sechs Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln fuhren (3 x Ahaus, 3 x Gronau). Im Südkreis kontrollierten die Einsatzkräfte in Bocholt einen Fahrer unter Alkoholeinfluss. Zudem waren ein Fahrer in Bocholt und zwei in Borken unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Die Polizei appelliert: Finger weg von Alkohol und Drogen! Wer berauscht am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet sich und andere – unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Schon geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Entzug der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich. (sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 49.610 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 6.780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








