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Bocholt: Raserei auf der B67 – Polizei sucht Zeugen

Ein Zeuge meldete überhöhte Geschwindigkeit und rücksichtslose Fahrweise auf der B67. Der Fahrer überholte trotz durchgezogener Linie und zwang einen entgegenkommenden Lkw zum Ausweichen.

Foto: Depositphotos

Isselburg / Bocholt (ost)

Ein Autofahrer auf der B67 wurde am Mittwochmorgen von einem Zeugen wegen überhöhter Geschwindigkeit und rücksichtsloser Fahrweise gemeldet.

Der Zeuge sah gegen 6.00 Uhr einen blauen Pkw vor sich fahren, der durch sein auffälliges Fahrverhalten auffiel. Beide Fahrzeuge waren auf der B67 in Isselburg in Richtung Borken unterwegs. Der Fahrer überholte trotz durchgezogener Linie einen Audi und zwang einen entgegenkommenden Lkw zum Ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Der Zeuge bemerkte auch, dass der Fahrer während der gesamten Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und jede Abfahrt von der Bundesstraße nutzte, um sofort wieder auf die B67 aufzufahren.

In Bocholt auf der B67 führte der Zeuge die alarmierten Polizisten zu dem Fahrzeug. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen der Polizei und setzte seine Fahrt zunächst fort. Er konnte erst auf einem Parkplatz an der Hochfeldstraße gestoppt werden.

Die Polizei sicherte das Fahrzeug und den Führerschein des Fahrers und leitete ein Strafverfahren ein. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Die Polizei bittet den Audi-Fahrer und den Lkw-Fahrer, sich beim Verkehrskommissariat in Bocholt unter Tel. (02871) 2990 zu melden. Zeugen, die die Fahrweise beobachtet haben, werden ebenfalls gebeten, sich zu melden. (jh)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts wurden 55.296 Unfälle (8,68%) verzeichnet, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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