Die Polizei zieht eine Wochenbilanz über Alkohol- und Drogenfahrten im Straßenverkehr, insgesamt 20 Verkehrsteilnehmer betroffen.
Bocholt: Verkehrskontrollen im Kreis Borken

Kreis Borken (ost)
Ein Autofahrer war in Gronau mit einem Atemalkoholwert von 0,92 Promille unterwegs. Während einer Verkehrskontrolle stellten Polizeibeamte fest, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Die Beamten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt und leiteten ein Strafverfahren ein.
Letzte Woche entdeckte die Polizei im Kreis Borken insgesamt 20 Verkehrsteilnehmer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen musste den Fahrern eine Blutprobe entnommen werden. Die Beamten leiteten entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Details:
Im Norden registrierte die Polizei neben dem Vorfall in Gronau sechs weitere Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss. Außerdem kontrollierten die Beamten in Ahaus zwei und in Heek einen alkoholisierten Fahrer. Ein Fahrzeugführer in Vreden und drei weitere in Ahaus standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Im Süden stellte die Polizei in Bocholt zwei Verkehrsteilnehmer fest, die unter Drogeneinfluss fuhren. Zudem trafen die Einsatzkräfte in Bocholt zwei und in Borken und Isselburg jeweils einen alkoholisierten Fahrer an. Die Polizei warnt erneut eindringlich: Finger weg von Alkohol und Drogen! (sb)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen, mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Dabei gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








