Mit einem technisch veränderten E-Scooter entkam ein Bochumer der Polizei. Die Beamten kontrollierten ihn später und stellten Verstöße fest.
Bochum: 20-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle

Bochum (ost)
Ein 20-jähriger Bochumer ist in der Nacht auf Montag, den 17. August, in Bochum-Harpen vor der Polizei geflohen, weil sein E-Scooter mutmaßlich technisch verändert war.
Um 3.30 Uhr wollten Polizeibeamte den Fahrer des E-Scooters auf dem Harpener Hellweg kontrollieren. Als der 20-Jährige die Polizisten bemerkte, rannte er weg und verschwand zunächst aus ihrem Blickfeld.
Bei der sofortigen Fahndung fanden die Beamten den Bochumer kurz darauf in einer Sackgasse an der Karl-Leich-Straße und führten dort eine Kontrolle durch.
Es wurde festgestellt, dass der E-Scooter technisch manipuliert war und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 45 km/h erreichen konnte. Außerdem war das Fahrzeug nicht versichert.
Es gab auch Anzeichen dafür, dass der 20-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Beamten brachten ihn daraufhin zur Polizeiwache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen.
Es wird dringend davor gewarnt, E-Scooter technisch zu verändern. Diese Änderungen sind nicht nur illegal, sondern auch die Konsequenzen sind unvorhersehbar. Die Fahrzeuge sind nicht für solch hohe Geschwindigkeiten ausgelegt. Insbesondere Bremsen, Fahrwerk und die kleinen Räder können bei Geschwindigkeiten von etwa 45 km/h schnell an ihre Grenzen stoßen. Ein Sturz oder Zusammenstoß kann schwerwiegende Folgen haben. Wer seinen E-Scooter manipuliert, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei bestraft solche Verstöße konsequent.
Quelle: Presseportal








