Drei mutmaßliche Einbrecherinnen wurden von Anwohnern festgehalten und von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Frauen haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland.
Bochum: Aufmerksame Nachbarn verhindern Wohnungseinbruch am Hustadtring

Bochum (ost)
Dank des mutigen Eingreifens von Anwohnern konnten Polizeikräfte am Montagmittag, dem 1. Juni, drei mutmaßliche Einbrecherinnen am Hustadtring in Bochum vorübergehend festnehmen.
Um 12.20 Uhr bemerkte ein 26-jähriger Bewohner im Flur des Mehrfamilienhauses zwei Frauen, die versuchten, gewaltsam eine Wohnungstür zu öffnen. Die dritte Verdächtige hielt sich gleichzeitig im Bereich der Hauseingangstür auf. Der Zeuge reagierte sofort und hielt zusammen mit anderen Nachbarn die drei Frauen fest, bis die Einsatzkräfte eintrafen.
Die Verdächtigen sind drei Frauen im Alter von 32, 45 und 50 Jahren. Sie haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland; die Klärung ihrer Staatsangehörigkeiten ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft werden die Frauen einem Haftrichter vorgeführt.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2789 auf 3069 zurück. Davon waren 2614 männlich, 455 weiblich und 1451 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle, was bedeutet, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Einbrüchen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich und 60 weiblich waren. Darüber hinaus waren 206 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wovon 596 männlich und 75 weiblich waren. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








