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Bochum: Autofahrerin gerät mit Pkw in Straßenbahntunnel

Eine 63-jährige Bochumerin fuhr in den U-Bahntunnel und legte mehrere hundert Meter zurück, ohne mit einer U-Bahn zu kollidieren.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Montagmorgen, den 24. August, ereignete sich ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall in der Castroper Straße, der zu einem größeren Einsatz führte. Eine 63-jährige Frau aus Bochum fuhr mit ihrem Auto in den unterirdischen Bereich der U-Bahn.

Nach den vorliegenden Informationen fuhr die Frau gegen 10.30 Uhr in Richtung Innenstadt in den Tunnel ein, in der Nähe der Haltestelle “Vonovia Ruhrstadion”.

Die Autofahrerin legte eine Strecke von mehreren hundert Metern im Tunnel zurück und passierte dabei auch eine unterirdische Haltestelle, bevor sie etwa 300 Meter vor der Haltestelle Hauptbahnhof zum Stehen kam. Es kam zum Glück zu keiner Kollision mit einer U-Bahn.

Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein medizinischer Notfall den Unfall verursacht haben. Die Rettungskräfte versorgten die Frau vor Ort und brachten sie dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Es gab keine weiteren Verletzten.

Die U-Bahnstrecke zwischen dem Ruhrstadion und dem Hauptbahnhof musste vorübergehend gesperrt werden, um Rettungs- und Bergungsarbeiten durchführen zu können.

Das Verkehrskommissariat hat die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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