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Bochum: Explosion auf Gewerbegelände

Ein lebloser Mann wurde entdeckt. Die Polizei sperrte das Gelände ab und untersucht unbekannte Behältnisse.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Heute, am Mittwoch (21. Oktober), gegen 9.15 Uhr, hat ein Zeuge die Polizei angerufen und Informationen über eine Explosion auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs in der Dieselstraße gemeldet. Außerdem hat er angegeben, dass er eine leblose Person entdeckt hat.

Die Polizeileitstelle hat daraufhin mehrere Polizisten zum Ort des Geschehens geschickt, die die Angaben vor Ort bestätigen konnten. Das zweistöckige Gebäude wies sichtbare Schäden auf, darunter geborstene Fensterscheiben.

Außerhalb des Geländes wurde eine bisher unbekannte Leiche gefunden.

Die Polizei hat das Gelände großräumig abgesperrt, ein Polizeihubschrauber hat die Beamten aus der Luft unterstützt. Außerdem hat die Feuerwehr die Maßnahmen im Gebäude unterstützt. Dort wurden Behälter gefunden, deren Inhalt derzeit unbekannt ist. Ob es sich um gefährliche Stoffe handelt, ist unklar. Spezialisten der Feuerwehr untersuchen derzeit die Behälter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 470 – ist die Situation besorgniserregend.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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