Zwei Männer gaben vor, Kabelanschlüsse zu überprüfen, lenkten die Seniorin ab und stahlen Schmuck aus ihrer Wohnung. Polizei sucht Zeugen.
Bochum: Falsche Telefontechniker bringen Seniorin (90) um ihren Schmuck

Herne (ost)
Zwei Männer betraten die Wohnung einer 90-jährigen Hernerin unter dem Vorwand, die Kabelanschlüsse zu überprüfen, und stahlen Schmuck. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am 14. April gegen 15.30 Uhr läutete es an der Tür der Geschädigten in der Lutherstraße in Herne. Zwei Männer gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus und behaupteten, die Kabelanschlüsse überprüfen zu müssen. Die ältere Dame ließ die Unbekannten in ihre Wohnung. Während einer der Männer sie im Wohnzimmer ablenkte, durchsuchte der andere das Schlafzimmer. Nachdem sie gegangen waren, bemerkte die Hernerin den Diebstahl ihres Schmucks.
Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: Sie sollen zwischen 35 und 40 Jahre alt sein, beide trugen einen schwarzen Blouson und schwarze Hosen. Einer der Männer wurde als etwa 185 cm groß und schlank beschrieben, der andere soll ungefähr 170 cm groß und dick sein, mit anthrazitfarbenen Strickhandschuhen.
Wer hat verdächtige Personen in der Lutherstraße gesehen? Zeugen werden gebeten, sich beim örtlichen Kriminalkommissariat unter 0234 909-4135 zu melden.
Es ist wichtig zu betonen: Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung. Im Zweifelsfall rufen Sie immer die Polizei unter der Notrufnummer 110 an! Die Seniorensicherheitsberater der Polizei stehen älteren Menschen mit Rat und Tat zur Seite. In Bochum, Herne und Witten sind 60 Ehrenamtliche aktiv und beraten Interessierte zu Themen wie Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 / 909 4055. Weitere Informationen unter: https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








