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Bochum: Feuermelder löst Polizeieinsatz aus

Ein ausgelöster Feuermelder in einem Dortmunder Hotelzimmer führt zur Festnahme von einem 23-jährigen Mann, der unter Drogeneinfluss Auto fuhr.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0295

In einem Hotel an der Wittekindstraße in Dortmund bemerkte ein Angestellter am Sonntag (05.04.2026) einen ausgelösten Feuermelder in einem Hotelzimmer. Als er um 22:40 Uhr nachschaute, entdeckte er zwei Männer, die offensichtlich Drogen verpackten.

Vor dem Eintreffen der gerufenen Polizei am Hotel flüchteten die Männer mit einem Auto vom Gelände. Weitere Beamte der Polizei Dortmund fanden kurz darauf das Fahrzeug auf der A 40 in Richtung Bochum, in Höhe der Ausfahrt Dortmund-Kley. Im Fahrzeug befand sich ein 23-jähriger Dortmunder, von dem anderen Mann fehlte jede Spur.

Die Polizisten entdeckten bei dem Dortmunder und in seinem Auto einen vierstelligen Bargeldbetrag sowie drei Mobiltelefone. Eine beträchtliche Menge Drogen, vermutlich Kokain, wurde im Hotelzimmer sichergestellt.

Nach der Kontrolle auf der A 40 stellte sich heraus, dass der 23-Jährige unter dem Einfluss von Drogen Auto gefahren war. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Ein Arzt entnahm ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Da die spezifischen Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht gegeben waren, konnte er die Wache nach Abschluss der ersten Ermittlungen wieder verlassen.

Er steht nun vor einem Strafverfahren wegen Drogenhandels und Fahrens unter Drogeneinfluss. Die Ermittlungen zur anderen Person dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch nur geringfügig von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24