Die Polizei hat zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Es geht um den Handel mit Betäubungsmitteln.
Bochum: Handel mit Betäubungsmitteln – Zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Bochum (ost)
Die Polizei konnte am Montag, den 12. Oktober, vorläufig zwei Verdächtige festnehmen. Beide Fälle betreffen den angeblichen Handel mit Betäubungsmitteln.
Ein Augenzeuge alarmierte um 15.35 Uhr den Polizeinotruf 110, nachdem er im Bereich des Unicenters zwei Personen beobachtet hatte, die dort offensichtlich Drogen verkauften. Zivile Einsatzkräfte trafen einen der Männer vor Ort an. Er versuchte zu fliehen, wurde jedoch festgehalten. In seiner Umhängetasche fanden die Beamten Marihuana und Bargeld. Der Verdächtige wurde zur Wache gebracht. Da er erst 17 Jahre alt ist, wurde er nach der Identifizierungsbehandlung seinem Vater übergeben.
Am Montagabend gegen 20 Uhr wurde ein Verdächtiger von zivilen Einsatzkräften der Polizei beobachtet, wie er offensichtlich mit Betäubungsmitteln aus seiner Wohnung am Westring handelte. Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden nicht nur große Mengen Drogen sichergestellt, sondern auch verschiedene Kleidungsstücke mit Preisschildern sowie Lebensmittel und Pflegeprodukte in untypischen Mengen. Der Wohnungsinhaber (44) wurde vorläufig festgenommen.
In beiden Fällen hat das zuständige Kriminalkommissariat 14 die weiteren Ermittlungen übernommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 51.099, die weiblichen Verdächtigen auf 6.780 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 18.722. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








