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Bochum: Kontrollaktion der Direktion Verkehr

Mit steigender Zweiradnutzung im Frühling steigt auch das Risiko für Verkehrsunfälle. Die Verkehrsinspektion kontrollierte knapp 90 Fahrzeuge und ahndete 40 Verstöße für mehr Sicherheit.

Foto: unsplash

Bochum, Herne (ost)

Mit dem Anbruch der ersten warmen Tage steigt die Anzahl der Rad- und Motorradfahrer auf den Straßen deutlich an. Ein höheres Verkehrsaufkommen auf zwei Rädern kann auch ein höheres Unfallrisiko bedeuten.

Unsere Verkehrsinspektion hat daher genauer hingeschaut und war am Dienstag, dem 28. April, im Rahmen der länderübergreifenden Aktion „sicher.mobil.leben“ in Bochum und Herne im Einsatz – mit dem klaren Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die erfreuliche Nachricht: Die Mehrheit der kontrollierten Fahrer war ordnungsgemäß und verantwortungsbewusst unterwegs. Insgesamt wurden knapp 90 Fahrzeuge kontrolliert, darunter Autos, Fahrräder, E-Scooter und Motorräder. Etwa 40 Verstöße wurden geahndet – darunter Verstöße wegen Handy-Nutzung, Fahren auf dem Gehweg, Zwei-Personen-Nutzung des E-Scooters oder Fahren entgegen der Fahrtrichtung.

Die festgestellten Verstöße verdeutlichen: Es bestehen weiterhin Risiken im Straßenverkehr, die wir konsequent im Auge behalten. Wer als Verkehrsteilnehmer aufmerksam und rücksichtsvoll fährt, trägt aktiv zur Erhöhung der Sicherheit bei. Denn Zweiradfahrer sind besonders gefährdet. Wir sind sensibilisiert und werden neben den täglichen Kontrollen aller Verkehrsteilnehmer auch in Zukunft geplante Kontrollaktionen in Bochum, Herne und Witten durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 3.764, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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