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Bochum: Polizei sucht Zeugen nach Wohnungseinbruch in Innenstadt

Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem Einbruch in Bochum. Unbekannte stahlen Schmuck aus einer Wohnung an der Arnoldstraße.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Nach einem Wohnungseinbruch am Mittwoch, 2. September, in der Bochumer Innenstadt ermittelt die Kriminalpolizei und bittet um Zeugenhinweise.

Die Tat ereignete sich zwischen 17 Uhr und 19.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Arnoldstraße, unweit des Springerplatzes. Nach bisherigem Kenntnisstand verschafften sich bislang Unbekannte dort gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und durchsuchten die Räumlichkeiten.

Ein Anwohner, der sich gegen 17 Uhr im Haus aufhielt, traf im Treppenhaus auf zwei ihm unbekannte Frauen, die ihn offenbar mit “verstellter Stimme” grüßten und anschließend das Haus verließen.

Als der Wohnungseigentümer gegen 19.30 Uhr zurückkehrte, stellte er fest, dass Schmuck entwendet worden war.

Beschrieben werden die beiden Frauen als ca. 160 cm groß, schwarz gekleidet. Beide sollen schwarze Haare mit blonden Strähnen haben, welche zum Pferdeschwanz zusammengebunden waren.

Wer hat etwas beobachtet und kann helfen?

Das ermittelnde Kriminalkommissariat bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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