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Bochum: Raub am S-Bahnhof

Täter entwenden Bargeld. Ein 17-jähriger Bochumer wurde von zwei Personen bedroht und ausgeraubt. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Mittwochabend, den 22. April, ereignete sich ein Raubüberfall in der Nähe des S-Bahnhofs Langendreer.

Um etwa 19.30 Uhr ging ein 17-jähriger Bochumer die Hauptstraße in Richtung S-Bahnhof entlang. An der Kreuzung Bonackerstraße wurde er von zwei Personen angesprochen und in eine Seitenstraße gedrängt. Dort, hinter einem geparkten Auto, wurde dem Jugendlichen unter Drohungen das mitgeführte Bargeld gestohlen.

Die Verdächtigen flüchteten anschließend mit ihrer Beute in Richtung Hasselbrinkstraße.

Beide werden als 18-19 Jahre alt, südländisch, schlank und ca. 175 cm groß beschrieben.

Ein Verdächtiger trug eine schwarze, enge Jeans, ein blaues Louis Vuitton Shirt und eine schwarze Kappe.

Der andere trug eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Sportjacke mit Kapuze und eine Bauchtasche.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zum Überfall oder den Verdächtigen haben, unter den Rufnummern 0234 909-8205 oder -4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen mit den meisten aufgezeichneten Raubüberfällen im Jahr 2023 führend. Insgesamt gab es 9103 Verdächtige, darunter 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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