Ein 22-jähriger Lamborghini-Fahrer verursachte einen Frontalzusammenstoß mit einem VW Bora, bei dem der entgegenkommende Fahrer schwer verletzt wurde.
Bochum: Schwerer Unfall auf Limitenstraße

Mönchengladbach (ost)
Am Samstag, den 7. Februar, gegen 09:00 Uhr, verlor ein 22-jähriger Fahrer eines Lamborghini aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Der Lamborghini-Fahrer war auf der Limitenstraße in Richtung Odenkirchen unterwegs, kam jedoch in Höhe der Hausnummer 81 von der Straße ab und kollidierte frontal mit einem VW Bora.
Erste Zeugen am Unfallort alarmierten die Polizei und kümmerten sich um die Unfallbeteiligten, bis die Rettungskräfte eintrafen. Bei dem Zusammenstoß wurde der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Autos schwer verletzt und musste von den Rettungskräften der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Fahrer des Lamborghini blieb unverletzt, während sein Beifahrer leichte Verletzungen erlitt.
Während der Unfallaufnahme bleibt der Kreuzungsbereich der Limitenstraße/Stresemannstraße/Gracht gesperrt. Zur Unterstützung der Ermittlungen wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam des PP Bochum hinzugezogen.
Die Untersuchungen zur Unfallursache und zum Unfallhergang dauern derzeit an. Das Verkehrskommissariat des PP Mönchengladbach hat die Ermittlungen übernommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die noch nicht identifiziert wurden, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, die 556.792 Fälle ausmachten, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 17.437 Unfälle, was 2,74% entspricht, und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle, was 1,08% entspricht. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








