Polizei stellt Autos, Handys und Führerscheine sicher. Im Rahmen von Kontrollen gegen die Raser- und Tuningszene wurden Strafverfahren eingeleitet.
Bochum: Verbotene Kfz-Rennen auf Parkplatz

Bochum (ost)
Während der Kontrollen in den späten Abendstunden des 2. März griff die Polizei gegen die Raser- und Tuningszene ein. Dabei wurden zwei Strafverfahren wegen des Verdachts auf verbotene Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.
Beamte der Polizeiwache Mitte patrouillierten am Montagabend einen großen Parkplatz des Einkaufszentrums an der Riemker Straße in Bochum. Etwa 50 Personen hatten sich gegen 22.30 Uhr mit Fahrzeugen auf dem Parkplatz versammelt.
Insbesondere ein 20-jähriger Autofahrer fiel den Beamten auf, als er rücksichtslos um geparkte Fahrzeuge driftete und dadurch auch Unbeteiligte gefährdete. Bei der Untersuchung des Sachverhalts fiel auch ein 19-jähriger Wittener durch seine Fahrweise auf. Er beschleunigte mit seinem ebenfalls leistungsstarken Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit und driftete ebenfalls grob verkehrswidrig auf dem Parkplatz.
Die beiden Fahrzeuge, Mobiltelefone und Führerscheine wurden beschlagnahmt. Zudem erwartet die beiden jungen Männer eine entsprechende Strafanzeige.
Die Polizei Bochum betont erneut:
1. Bei verbotenen Kraftfahrzeugrennen oder gefährlichem Fahrverhalten verfolgen wir eine konsequente Null-Toleranz-Strategie. Insbesondere wer durch riskante Fahrmanöver andere gefährdet, muss mit sofortigem polizeilichem Einschreiten und empfindlichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
2. Tuningtreffen im öffentlichen Verkehrsraum sind unzulässig. Verursacher müssen damit rechnen, dass ihnen polizeiliche Einsätze in Rechnung gestellt werden. Entsprechende Veranstaltungen sind ausschließlich unter strengen Auflagen und auf hierfür zugelassenen, abgesperrten Flächen möglich. Öffentlich zugängliche Parkplätze – wie der an der Riemker Straße – gehören ausdrücklich nicht dazu.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle sind. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








