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Bochum: Verfolgungsfahrt mit Polizei,14-jähriger Audifahrer liefert sich Flucht und verursacht Verkehrsunfall.

Polizei stoppt minderjährige Insassen nach kurzer Flucht, Fahrer erwartet Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Früh am Freitagmorgen, den 2. Oktober, gegen 3.50 Uhr, patrouillierten Polizeibeamte das Industriegebiet an der Porschestraße in Bochum. An einer Kreuzung auf der Porschestraße bemerkten die Beamten einen Audi Q7. Der Fahrer des Wagens schien vor dem Streifenwagen abbiegen zu wollen. Dabei fiel den Beamten eine unsichere Fahrweise auf. Außerdem sahen sie im Fahrgastraum, dass die beiden Insassen offensichtlich minderjährig waren.

Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug anzuhalten. Der Fahrer vermutete wahrscheinlich bereits, dass er nun kontrolliert werden würde, und gab Gas.

Trotz mehrerer Anhaltezeichen (STOPP Polizei sowie “roter Blitz”) beschleunigte der junge Mann und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Während der kurzen Flucht kollidierte der Fahrer mit einem geparkten PKW. An der Straße “An der Maarsbrücke” wurde der Fahrzeugführer mit Hilfe anderer Kräfte gestoppt.

Der Fahrer war ein 14-jähriger Wattenscheider, der mit einem 15-jährigen Beifahrer und einem 16-jährigen Mitfahrer unterwegs war.

Alle drei wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Dem Fahrer droht nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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