Eine 28-jährige Frau wurde beim Verkauf ihres iPhones überfallen, als sie es vor ihrer Haustür übergab. Die Täter wurden später von der Polizei festgenommen.
Bochum: Verkauf eines iPhones endet in Raubüberfall

Hemer (ost)
Der Versuch, ein iPhone online zu verkaufen, endete am Donnerstag in einem Raubüberfall. Eine 28-jährige Frau aus Hemer bot ihr iPhone 17 Pro Max in einem Internetportal an. Ein potenzieller Käufer meldete sich und beide Seiten vereinbarten eine Übergabe vor dem Haus. Dies ist normalerweise die beste Methode, um Waren gegen Bargeld zu tauschen. Ein 35-jähriger Bekannter der Verkäuferin übernahm die Verhandlungen, die jedoch eine unerwartete Wendung nahmen: Der Käufer riss das Gerät aus der Hand des Bekannten, stieß ihn zurück, besprühte die Verkäuferin mit Pfefferspray und flüchtete zusammen mit zwei weiteren Männern in einem Fahrzeug. Die Polizei startete eine Fahndung. Weniger als zehn Minuten nach dem Notruf stoppte eine Polizeistreife das Fluchtfahrzeug in der Märkischen Straße. Die beiden Insassen des Fahrzeugs (18 und 22 Jahre alt) aus Bochum wurden vorläufig festgenommen. Ein dritter Verdächtiger ist auf der Flucht. Die Polizei fand im Fahrzeug unter anderem verschiedene Mobiltelefone, Pfefferspray, eine PTB-Waffe, eine Machete und einen Baseballschläger. Die Beamten stellten die Gegenstände und das Fahrzeug sicher. Die Polizei ermittelt wegen eines schweren Raubes auf Straßen, Wegen oder Plätzen sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Verkäuferin wurde vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht, jedoch später entlassen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde an der Siemensstraße ein weißer Toyota Highlander gestohlen. Beide Autoschlüssel befinden sich noch im Besitz des Besitzers. Die Polizei leitete eine Fahndung ein. (cris)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet eine Steigerung um 1355 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 auf 1731. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1815 auf 1888, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








