Ein 63-jähriger Bochumer wurde von drei Tatverdächtigen mit Pfefferspray attackiert und um seine Uhr beraubt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Bochum: Versuchter Raub in Brenschede

Bochum (ost)
Zu einem versuchten Raub ist es am Donnerstagabend, 19. Februar, an der Brenscheder Straße in Bochum gekommen.
Gegen 20 Uhr kehrte ein 63-jähriger Bochumer vom Einkaufen zurück, als er in der Nähe seiner Wohnung durch einen unbekannten Tatverdächtigen nach dem Weg gefragt wurde. Als er kurze Zeit später seine Haustür aufschloss, wurde er von dem Tatverdächtigen und zwei weiteren Männern in den Hausflur des Mehrfamilienhauses geschubst. Nachdem die drei Tatverdächtigen Pfefferspray gegen den Bochumer einsetzten, versuchten sie ihm die Uhr vom Handgelenk zu reißen.
Nachdem dies misslang, flüchteten die Tatverdächtigen. Zeugen konnten drei männliche, „südländisch Aussehende“ Tatverdächtige flüchten sehen, von denen mindestens eine Person eine Kopfbedeckung getragen habe. Zwei der Personen sollen „größer und breit gebaut“ gewesen sein.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zur Tat oder den Tatverdächtigen machen können unter den Rufnummern 0234 909-8205 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. In Nordrhein-Westfalen war die Anzahl der registrierten Raubüberfälle im Jahr 2023 die höchste in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da es dort insgesamt 470 Fälle gab.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








