Am Donnerstag, 9. April, ereignete sich ein „Enkeltrick“ in Bochum. Ein falscher Polizeibeamter stahl Schmuck von einer Seniorin. Bitte seien Sie wachsam und informieren Sie die Polizei bei verdächtigen Situationen.
Bochum: Warnung vor Trickdieben

Bochum (ost)
Am Donnerstag, den 9. April, ereignete sich erneut der sogenannte „Enkeltrick“ – Leider mit Erfolg! Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach bisherigen Informationen wurde gegen 14 Uhr an der Tür der 89-jährigen Frau in der Laarmannstraße in Bochum geklingelt.
Ein unbekannter Mann stand vor ihr, der sich als falscher Polizeibeamter ausgab. Er erzählte der Seniorin überzeugend, dass ihr Enkel in einen schweren Autounfall verwickelt war; nun müsse sie Bargeld oder Schmuck geben, um die Behandlung des Enkels zu finanzieren.
Nachdem die 89-Jährige den geforderten Schmuck übergab, verließ der Unbekannte den Ort.
Er wird wie folgt beschrieben: etwa 30-35 Jahre alt, ungefähr 180 cm groß, kräftige Statur, dunkelblonde Haare, zivile Kleidung, spricht Deutsch.
Das Bochumer Kriminalkommissariat 13 hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet unter den Telefonnummern 0234 909-4135 oder 0234 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise und Zeugen, die verdächtige Personen zu der angegebenen Zeit beobachtet haben.
Wir können nicht oft genug warnen: Die Geschichten, mit denen die Betrüger ihre Opfer beeinflussen, sind seltsam. Trotzdem lassen sich immer wieder Menschen von den Tätern überzeugen, am Ende ihr Geld zu übergeben. Häufig sind ältere Menschen betroffen. Bitte seien Sie skeptisch und beenden Sie sofort das Gespräch, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei unter der Nummer 110 an.
Sprechen Sie ältere Menschen – Mutter, Vater, Nachbarn – an und geben Sie diese Warnung weiter. Denn Betroffene verlieren nicht nur viel Geld, sondern oft auch ihren Stolz und ihre Lebensfreude.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland – insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








