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Bochum: Weitere Maßnahmen nach Wohnungsbrand in Hofstede

Die Feuerwehr Bochum setzte umfangreiche Maßnahmen ein, um alle Betroffenen zu retten und zu betreuen. Die Stadtwerke trennten die Energiezufuhr der Gebäude, die nun unbewohnbar sind.

Foto: Unsplash

Bochum (ost)

Zusätzlich zu der Erstmeldung wurden folgende weitere Maßnahmen ergriffen: Die Feuerwehreinsätze in Bochum dauerten mehrere Stunden. Das Gebäude wurde auch nach der Rettung aller betroffenen Personen mehrmals gründlich von den Einsatzkräften kontrolliert. Ein Bus der BOGESTRA wurde angefordert, um die Personen vor Ort zu betreuen. Etwa 25 Personen wurden betreut. Das DRK und die Notfallseelsorge waren ebenfalls mit umfangreichen Kräften im Einsatz. Die Betreuung der Einsatzkräfte begann bereits vor Ort durch das PSU-Team der Feuerwehr Bochum. Eine Katze wurde aus dem Brandobjekt gerettet, mit Sauerstoff versorgt und in die tierärztliche Obhut übergeben. Die Stadtwerke mussten die Energieversorgung des betroffenen Gebäudes und der Nachbargebäude trennen. Die Gebäude sind derzeit unbewohnbar. Eine Person wurde vom Sozialamt untergebracht, die anderen Bewohner fanden Unterschlupf bei Verwandten und Freunden. Die Einsatzstelle wurde um 8 Uhr an die Polizei übergeben. Neben der Amtsleitung der Feuerwehr Bochum besuchte der Oberbürgermeister Jörg Lukat bereits am Morgen die Einsatzstelle. Am Vormittag führte die Feuerwehr eine Brandnachschau durch. Die Polizei wird unter anderem mit einer Drehleiter bei der Brandursachenermittlung unterstützt. An dem Einsatz waren unter anderem die Feuerwehr- und Rettungswachen Innenstadt, Wattenscheid, Werne, verschiedene Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr, die Ausbildungseinheit, umfangreiche Rettungsdienstkräfte aus Bochum und den umliegenden Städten, die Notfallseelsorge und das PSU-Team der Feuerwehr Bochum beteiligt. Um die Grundversorgung in der Stadt sicherzustellen, wurden die verwaisten Feuer- und Rettungswachen durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Quelle: Presseportal

nf24