Die Polizei hat in Bochum zwei Tatverdächtige festgenommen, die in einen Imbiss und eine Gartenlaube eingebrochen sein sollen. Anwohner alarmierten die Polizei nach lauten Geräuschen bei dem zweiten Einbruch.
Bochum: Zwei Einbrüche in einer Nacht

Bochum (ost)
Erstens sollen sie in einen Imbiss in Bochum eingebrochen sein, danach in eine Gartenlaube: In der Nacht zum Montag, dem 12. Mai, wurden zwei Verdächtige vorläufig festgenommen.
Laut den bisherigen Ermittlungen drangen die beiden gegen 0.30 Uhr gewaltsam in den Imbiss in der Hüller Straße 57 ein. Dort stahlen sie eine Registrierkasse mit den Tageseinnahmen.
Etwa 15 Minuten später schlugen die beiden Verdächtigen erneut zu. In einer Gartenlaube eines nahe gelegenen Wohnhauses versuchten die Täter, die Tür einzubrechen. Die lauten Geräusche alarmierten die Anwohner auf den Einbruchsversuch, die daraufhin die Polizei informierten.
Nur kurze Zeit später konnten die Einsatzkräfte die beiden jungen Männer (19 und 17 Jahre alt; ohne festen Wohnsitz in Deutschland) in der Nähe vorläufig festnehmen.
Die weiteren Ermittlungen des Regionalkommissariats sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen nahm von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zu. Davon waren 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass die Mordrate in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hoch ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








