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Bochumer am Husemannplatz schwer verletzt

Die Kripo sucht nach Hinweisen zu einem Körperverletzungsdelikt in der Bochumer Innenstadt. Der 66-jährige Mann wurde von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Die Polizei führt eine Untersuchung nach einer Körperverletzung durch, die am vergangenen Wochenende in der Innenstadt von Bochum stattgefunden hat, und bittet um Zeugenaussagen.

Ein 66-jähriger Bochumer war am Samstag, den 10. Oktober, gegen 1.05 Uhr in der Nähe des Husemannplatzes unterwegs, als er in der Nähe der dortigen Parfümerie von einem bisher unbekannten Angreifer attackiert wurde. Der Bochumer fiel zu Boden und erlitt schwere Verletzungen.

Zwei Zeugen alarmierten den Rettungsdienst. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wurde.

Die Beschreibung des Verdächtigen lautet wie folgt:

Das zuständige Kriminalkommissariat 31 für die Bochumer Innenstadt hat die Ermittlungen übernommen. Es gab bereits Befragungen von Zeugen; außerdem wird Videomaterial überprüft. Trotzdem bittet die Polizei weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-8105 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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