Polizisten stoppten einen VW-Fahrer in Bergisch Gladbach, der keine Fahrerlaubnis hatte und positiv auf Amphetamin getestet wurde.
Bockenberg: Fahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss

Bergisch Gladbach (ost)
Beamte des Verkehrsdienstes planten gestern, am Montag (12.01.) um 12:55 Uhr, den Fahrer eines VW in der Reginharstraße im Stadtteil Bockenberg anzuhalten und zu überprüfen. Bei der Kontrolle gab der 36-jährige Aldenhovener an, dass er weder seinen Führerschein noch seine Fahrzeugpapiere dabei hatte. Eine Überprüfung ergab, dass der 36-Jährige derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Außerdem bemerkten die Beamten körperliche Auffälligkeiten bei dem Autofahrer, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Der Aldenhovener stimmte einem freiwilligen Drogentest zu. Das Ergebnis war positiv auf Amphetamin.
Der Verdächtige wurde daraufhin in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, um dort eine Blutprobe zu entnehmen. Danach durfte er das Krankenhaus wieder verlassen. Das Führen von Fahrzeugen wurde dem 36-Jährigen vorübergehend untersagt. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. (ch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023 zurück. Von diesen Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








