Zwei Fälle von Betrug durch falsche Stadtwerke- und Wasserinstallationsmitarbeiter. Polizei warnt vor Fremden in der Wohnung lassen.
Bockum-Hövel: Falsche Mitarbeiter in Hammer Stadtgebiet

Hamm (ost)
Am Donnerstag, den 5. Februar, ereigneten sich im Hammer Stadtgebiet zwei Fälle, in denen sich Verdächtige als Mitarbeiter der Stadtwerke oder einer Wasserinstallationsfirma ausgaben.
Der erste Vorfall fand gegen 11 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Danziger Straße in Bockum-Hövel statt. Zwei unbekannte Frauen klingelten bei einer 44-jährigen Bewohnerin. Sie gaben vor, Mitarbeiterinnen der Stadtwerke zu sein und erlangten unter dem Vorwand, einen günstigeren Stromtarif abzuschließen, persönliche Daten und zwei Unterschriften. Eine 31-jährige Nachbarin hörte das Gespräch mit. Da sie misstrauisch war, erkundigte sie sich telefonisch bei den Stadtwerken, ob die Frauen echt waren. Dies wurde verneint. Später klingelte eine der Frauen auch bei der 31-Jährigen, aber diese wies die Frau an der Tür ab.
Die Beschreibung der beiden verdächtigen Frauen lautet wie folgt:
1. Person
2. Person
Ein weiterer Vorfall ereignete sich gegen 12 Uhr in der Straße „Am Pelkumer Bach“. Zwei unbekannte „Wasserinstallateure“ klingelten bei einem 86-jährigen Bewohner. Unter dem Vorwand, dass es einen Wasserschaden im Haus gab, überprüften sie die Leitungen im Badezimmer. Dort sollte der Senior einen Schlauch in die Badewanne halten. Als ihm das nach kurzer Zeit verdächtig vorkam, waren die Täter bereits aus der Wohnung geflohen. Zuvor hatten sie verschiedene Schränke durchsucht. Der Mann und die Frau sind etwa 37 oder 38 Jahre alt.
Die Polizei Hamm nimmt unter der Telefonnummer 02381 916-0 oder der E-Mail-Adresse hinweise.hamm@polizei.nrw.de Hinweise zu den Tätern entgegen.
Es wird davor gewarnt, Fremde in die Wohnung zu lassen. Unbekannte sollten aufgefordert werden, sich zu identifizieren und vor der Tür zu warten. Dann sollte man zur Sicherheit bei der entsprechenden Kontaktstelle anrufen, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist.
Bei verdächtigen Beobachtungen bittet die Polizei darum, sofort den Notruf 110 zu wählen. (bf)
Quelle: Presseportal








