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Bönen: Verkehrskontrollen im Kreis Unna

Am Freitag führte der Verkehrsdienst mit dem Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde Unna gezielte Verkehrskontrollen durch. Insgesamt wurden 172 Verkehrsverstöße festgestellt.

Foto: Depositphotos

Kreis Unna (ost)

Am Freitag (29.05.2026) führte der Verkehrsdienst gemeinsam mit dem Bezirksdienst der Kreispolizeibehörde Unna in der Zeit von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr einen Sondereinsatz zur Verkehrsüberwachung im Kreisgebiet durch. Der Fokus lag auf Geschwindigkeitskontrollen sowie der Überwachung des Verhaltens von Verkehrsteilnehmern an sensiblen Orten wie Schulen, Fußgängerzonen und Bahnübergängen. Insgesamt wurden 172 Verkehrsverstöße geahndet.

Auf dem Billy-Montigny-Platz am Marie-Curie-Gymnasium in Bönen, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 7 km/h erlaubt ist, wurden 14 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 30 km/h. Auf der Friedrich-Ebert-Straße in Bönen wurden zehn weitere Geschwindigkeitsverstöße registriert.

In der Fußgängerzone der Bahnhofstraße in Bönen wurden von den Beamten zwölf Geschwindigkeitsverstöße sowie ein Verstoß gegen das Handyverbot geahndet. Es wurden auch vier weitere Maßnahmen ergriffen, darunter gegen einen Radfahrer, der entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war. Besonders auffällig war das Ergebnis der Kontrollen in Kamen an der Werver Mark Straße im Bereich des Sesekeradwegs. Insgesamt wurden dort 108 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 57 km/h bei erlaubten 30 km/h.

Am Bahnübergang der Bahnhofstraße in Bönen ignorierten auch zwei Verkehrsteilnehmer die Lichtzeichenanlage. Unter anderem überquerte ein Radfahrer trotz geschlossener Schranken den Bahnübergang. Ihn erwartet nun eine Geldstrafe von 350 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren.

Bei weiteren Kontrollen an verschiedenen Orten in Bönen und Unna stellten die Einsatzkräfte zusätzlich 19 Geschwindigkeitsverstöße sowie zwei weitere Verstöße fest, darunter einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und ein Durchfahrtsverbot.

Die Kreispolizeibehörde Unna wird auch in Zukunft gezielte Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Kreisgebiet weiter zu verbessern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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