Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bonn: 20-Jähriger zündet Sprengstoffvorrichtung im ICE

Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz. Motiv des Täters wird untersucht.

Foto: unsplash

Siegburg/Bonn (ost)

Gemeinsame Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und des Polizeipräsidiums Bonn:

Wie bereits von der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis berichtet, hat ein 20-jähriger Mann am Donnerstag (02.04.2026) gegen 21:00 Uhr im ICE von Aachen nach Frankfurt/Main zwei zunächst nicht näher bezeichnete Gegenstände entzündet. Dadurch wurden mehrere Mitreisende leicht verletzt. (siehe dazu Pressemitteilung KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 03.04.2026 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65853/6249052 )

Der Staatsschutz der Bonner Polizei, der bereits in der Nacht hinzugezogen wurde, hat am Freitagmorgen die Ermittlungen übernommen. Diese werden derzeit in enger Abstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz geführt.

Die Ermittler prüfen insbesondere die Beweggründe des 20-Jährigen. Eine politische Motivation kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Die Auswertung der am Tatort gesicherten Spuren sowie die Untersuchung des konkreten Ablaufs und der am Tatort gezündeten Gegenstände, bei denen es sich nach dem aktuellen Stand der Dinge um Sprengvorrichtungen handelte, dauern derzeit noch an.

Der festgenommene 20-jährige Beschuldigte befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam.

Journalistische Anfragen beantwortet die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211 9016-231.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24