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Bonn: Autofahrerin in Schlangenlinien unterwegs

Eine 60-jährige Frau fuhr auf der B9 in Bonn-Mehlem in Schlangenlinien und auf der Gegenfahrbahn. Nach einem positiven Drogenvortest wurde ihr Führerschein sichergestellt.

Foto: unsplash

Bonn (ost)

Am frühen Mittwochnachmittag (22.07.2026) gegen 14:00 Uhr informierte eine aufmerksame Autofahrerin die Bonner Polizei über ein Fahrzeug mit ungewöhnlichem Fahrverhalten auf der B9 in Richtung Bonn-Mehlem.

Der schwarze Mitsubishi soll laut der Zeugin in starken Kurven aus Richtung Oberwinter gekommen sein. Dabei soll das Auto mehrmals auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Zwei entgegenkommende Fahrer konnten einen Zusammenstoß nur durch Ausweichmanöver verhindern. Außerdem berührte das Auto mehrmals den rechten Bordstein.

Die Besatzung eines Streifenwagens der Wache Bad Godesberg konnte das beschriebene Fahrzeug schließlich in der Nähe der Mainzer Straße anhalten und überprüfen. Bei der Kontrolle der 60-jährigen Fahrerin stellten die Beamten körperliche Einschränkungen und Balanceprobleme fest. Ein vor Ort durchgeführter Drogenschnelltest war positiv auf Kokainkonsum. Außerdem gab die Fahrerin an, am Vorabend Medikamente genommen zu haben und sehr müde zu sein.

Zur Sicherung von Beweisen wurde der Frau im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Ihr wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein wurde eingezogen.

Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fahrer der entgegenkommenden Fahrzeuge oder andere Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des schwarzen Autos zu Ausweichmanövern gezwungen wurden oder anderweitig gefährdet waren, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk2.bonn@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 6.757 im Jahr 2022 auf 6.780 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region ein ernsthaftes Problem mit Drogenkriminalität hat.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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