Ein 56-jähriger Autofahrer in Bonn-Castell fiel bei einer Verkehrskontrolle durch einen positiven Drogenvortest auf. Eine Blutprobe wurde entnommen und die Beifahrerin wegen Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.
Bonn: Drogentest bei Autofahrer positiv

Bonn (ost)
Am Donnerstagabend (24.09.2026) um etwa 20:30 Uhr wurde ein Autofahrer im Alter von 56 Jahren während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle von Polizisten der Wache Ramersdorf in der Husarenstraße in Bonn-Castell gestoppt und auf seine Fahrtüchtigkeit überprüft.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass der Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein freiwilliger Drogentest mit einer Urinprobe ergab ein positives Ergebnis für Kokain. Daraufhin ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe zur Beweissicherung an und untersagten dem 56-Jährigen das Autofahren, bis die Betäubungsmittel abgebaut waren. Die Blutprobe wurde von einem Arzt auf der Polizeiwache Ramersdorf entnommen. Zusätzlich wurde in der Seitentür des Audis ein Einhandmesser gefunden, was zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren führte. Bei der 23-jährigen Beifahrerin wurden außerdem zwei kleine Mengen Betäubungsmittel sichergestellt. Der 56-Jährige muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen, während gegen seine Beifahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet wird.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








