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Bonn: E-Scooter-Fahrer überholte Radfahrer und trat gegen das Vorderrad

Polizei sucht Zeugen nach Sturz eines 18-jährigen Radfahrers durch E-Scooter-Fahrer am Montag in Bonn-Auerberg. Unbekannter flüchtete nach dem Vorfall.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Die Polizei in Bonn sucht nach einem jungen Fahrer eines E-Scooters, der verdächtigt wird, einen Fahrradfahrer während eines Überholmanövers durch einen Tritt zum Sturz gebracht zu haben.

Es wird berichtet, dass der 18-jährige Radfahrer am Montagmittag (14.09.2026) gegen 13:35 Uhr zusammen mit einem Freund den Fuß- und Radweg der Kölnstraße in Richtung Bonn befuhr. Kurz vor der Einmündung der Otto-Hahn-Straße gab der Fahrer eines E-Scooters, der in derselben Richtung fuhr, an, überholen zu wollen. Als der Unbekannte den Radfahrer passierte, trat er gegen das Vorderrad des Fahrrads. Dadurch stürzte der 18-Jährige in den Grünstreifen neben der Straße und verletzte sich. Der Fahrer des Elektrokleinstfahrzeugs fuhr weiter, ohne anzuhalten.

Der E-Scooter-Fahrer wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 15 bis 20 Jahre alt, ungefähr 1,80 bis 1,90 m groß, schwarze Kleidung und eine Kapuze.

Die Verkehrsermittler bitten um Informationen zu dem Unfall und dem flüchtigen Täter. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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