Am Dienstagmorgen gelang der Bonner Polizei die Festnahme eines gesuchten Tatverdächtigen, der einen 40-Jährigen aus einem fahrenden Auto stürzen ließ.
Bonn: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Bonn (ost)
Am Dienstagmorgen (21.07.2026) wurde ein gesuchter Verdächtiger von der Bonner Polizei festgenommen, nachdem er an einem räuberischen Erpressungsfall beteiligt war, der sich bereits am 30.06.2026 in Bonn-Plittersdorf ereignet hatte.
Zu dieser Zeit, gegen 19:00 Uhr, wurden Polizeiautos der Wache Bad Godesberg zur Kreuzung Gotenstraße/Kennedyallee gerufen. Ein 40-jähriger Mann war anscheinend aus einem fahrenden Auto gefallen. Der Fahrer eines herannahenden Linienbusses konnte einen Zusammenstoß mit dem Mann in letzter Minute vermeiden.
Der 40-Jährige erlitt leichte Verletzungen durch den Sturz, konnte aber nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus verlassen. Nach sofortigen Ermittlungen des Kriminalkommissariats 13 der Bonner Polizei ergab sich der Verdacht, dass der Mann aus dem fahrenden Auto gestürzt war, um einer Bedrohung zu entkommen. Der nun in Köln festgenommene 34-Jährige steht im Verdacht. Er wurde ins Polizeipräsidium gebracht und wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt.
Weitere Details zu dem Vorfall sind Gegenstand laufender Untersuchungen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








