Der Tatverdächtige verstarb nach Suizidversuch in der Justizvollzugsanstalt Siegburg.
Bonn, Siegburg: Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes in Bonn-Kessenich

Bonn, Siegburg (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Bonn und dem Polizeipräsidium Bonn:
In der Nacht vom 18.08.2026 wurde eine 27-jährige Frau in einem Raum eines Mehrfamilienhauses in der Hausdorffstraße in Bonn-Kessenich von ihrem 25-jährigen Bruder mit Messerstichen schwer verletzt (siehe hierzu unsere Pressemitteilung vom 18.08.2026, 11:13 Uhr: (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6335510).
Während der weiteren Untersuchungen gestand der 25-jährige Verdächtige den Ablauf des Geschehens und wurde am 19.08.2026 einem Richter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes gegen ihn erließ (siehe dazu unsere Mitteilung vom 19.08.2026, 16:45 Uhr: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6336517). Nach der Vorführung wurde der 25-Jährige in das Gefängnis Siegburg gebracht.
Am Abend des 20.08.2026 versuchte der 25-Jährige in der Justizvollzugsanstalt Siegburg Suizid. Trotz sofortiger medizinischer Notfallversorgung und der Verlegung in ein Krankenhaus verstarb der Mann dort am 04.09.2026.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Darüber hinaus stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass die Situation in dieser Region besorgniserregend ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








